Schwitzen bei Neurodermitis

Durch eine verminderte Schweißbildung, mit Ausnahme der großen Gelenkbeugen, sind Neurodermitiker nicht in der Lage, sich bei Überhitzung durch kräftiges Schwitzen abzukühlen. Der dadurch ausgelöste Wärmestau kann zu Juckreizkrisen führen.

Manche Patienten vertragen Schwitzen durch körperliche Anstrengung recht gut, Stress-Schwitzen hingegen führt sofort zu Juckreiz. Stress ist immer ein negativer Faktor für die Haut. Ein Spaziergang, spezielle Musik oder autogenes Training wirken entspannend und bauen den Stress ab.

 

Nach körperlicher Betätigung ist eine kühle bzw. lauwarme Dusche sowie eine Hautpflege ratsam. Die Sportkleidung sollte leicht und atmungsaktiv sein. Materialien aus atmungsinaktiver Kunstfaser sollten gemieden werden, da diese schweißundurchlässig sind und Hautreizungen durch angestaute Feuchtigkeit begünstigen.

Körperreinigung bei Neurodermitis

Sanfte Behandlung und die richtige Wasserqualität helfen bei Hautirritationen.

Neurodermitis + Impfungen

Es wird empfohlen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Neurodermitis nach STIKO-Empfehlungen regulär zu impfen. Bei akuter Verschlechterung des Hautzustandes wird jedoch geraten, Impfungen bis zur Stabilisierung des Hautbefundes zu verschieben.

Neurodermitis + Sport

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn auch Neurodermitiker Sport treiben. Allerdings sollten einige Dinge beachtet werden, damit sich sportliche Betätigung nicht negativ auf den Hautzustand auswirkt.

Was tun gegen Hausstaubmilben?

Der Kot von Hausstaubmilben ist eine der häufigsten Allergie auslösenden Substanzen: