Klimawechsel bei Neurodermitis

Ein Klimawechsel kann bei Neurodermitikern Wunder bewirken. So ist es kein Zufall, dass sich viele Neurodermitis-Kliniken an entsprechenden Orten befinden: Nordsee, Totes Meer, Hochgebirgsregionen, aber auch ein Wüstenklima oder Atlantik-Luft können Linderung verschaffen.

Eine Klimatherapie sollte mindestens für vier Wochen – noch besser für sechs Wochen -  angesetzt werden. Ziel der Therapie ist es, durch die geografische Veränderung eine Verminderung der schädigenden Einflüsse zu erzielen und gleichzeitig die Gewöhnung an natürliche Faktoren aus der Umwelt zu fördern. Zumeist wird hierbei ein ganzheitlicher Behandlungsansatz verfolgt: Also neben den klimatischen Faktoren spielen auch eine psychosomatische Betreuung, Ernährungsberatung, Sport und Ergotherapie eine wichtige Rolle. (Quelle: Thieme: Neurodermitis – Atopisches Ekzem)

Körperreinigung bei Neurodermitis

Sanfte Behandlung und die richtige Wasserqualität helfen bei Hautirritationen.

Warum juckt es eigentlich?

Juckreiz entsteht bei Neurodermitis durch eine gestörte Schutzfunktion der Haut.

Neurodermitis + Impfungen

Es wird empfohlen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Neurodermitis nach STIKO-Empfehlungen regulär zu impfen. Bei akuter Verschlechterung des Hautzustandes wird jedoch geraten, Impfungen bis zur Stabilisierung des Hautbefundes zu verschieben.

Neurodermitis + Sport

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn auch Neurodermitiker Sport treiben. Allerdings sollten einige Dinge beachtet werden, damit sich sportliche Betätigung nicht negativ auf den Hautzustand auswirkt.