Aktuelles aus Medien, Forschung und Wissenschaft

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  • Neuigkeiten aus der Wissenschaft, z.B. über Studien zu Neurodermitis-Therapien
  • Meldungen aus Medien zur Neurodermitis-Forschung

Helmholtz Zentrum München / Allergieinformationsdienst

Neurodermitis und Ernährung: Vieles nur Mythos?

Viele Menschen nehmen an, dass Neurodermitis und Ernährung in einem Zusammenhang stehen. Dementsprechend vielfältig sind die Ratschläge, was Betroffene alles nicht oder gerade bewusst essen sollten. Die zum Teil widersprüchlichen Empfehlungen zur Ernährung bei Neurodermitis sind oftmals mit starken Einschränkungen der Speisenauswahl und damit auch der Lebensqualität verbunden. Daher ist es sinnvoll, diese kritisch zu hinterfragen.

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Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Allergien und chronische Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil.

Der Allergieinformationsdienst behandelt über sein laufendes Angebot hinaus jeden Monat besondere Schwerpunktthemen: Einzelne Krankheitsbilder werden ausführlich erklärt, spezielle Therapie-Ansätze näher beleuchtet oder besondere Formen der Diagnostik im Detail vorgestellt. Im August 2019 werden etwaige Zusammenhänge von Neurodermitis und Ernährung erläutert. 

Projekt BIOMAP gestartet

Neurodermitis und Schuppenflechte präziser behandeln

Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich Klinik und Grundlagenforschung haben sich im EU-geförderten Projekt BIOMAP (Biomarkers in Atopic Dermatitis and Psoriasis) zusammengeschlossen. An der öffentlich-privaten Partnerschaft sind neben 26 Partnerinstitutionen aus dem akademischen Bereich auch fünf forschende Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und fünf Patientenorganisationen beteiligt. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zählen die Medizinische Fakultät, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel und der Exzellenzcluster „Precision Medicine in ChronicInflammation“ (PMI) dazu. Die europäische „Innovative Medicine Initiative“(IMI) sowie die teilnehmenden Pharmaunternehmen stellen für das fünfjährige Projekt insgesamt 20,8 Millionen Euro zur Verfügung. mehr lesen

 
Auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete über das Projekt BIOMAP: 

Kieler Forscher wollen Neurodermitis heilen

Neurodermitis ist nicht nur eine sehr quälende Hauterkrankung, sondern auch eine sehr häufige: Ungefähr jedes fünfte Kind leidet an Neurodermitis. Bei den Erwachsenen sind bis zu drei Prozent betroffen. Die Ursachen sind nicht zweifelsfrei geklärt und es gibt keine zuverlässig wirksame Therapie. Das soll sich jetzt ändern. Das europäische Forschungsprojekt Biomap unter Leitung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) will eine wirksame Therapie mit Antikörpern entwickeln. 

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

Mehr als jeder zweite Patient mit schwerer Neurodermitis wird jedes Jahr mindestens einen Tag aufgrund seines Hautleidens krankgeschrieben. Jeder Vierte fehlt deswegen mehr als eine Woche im Jahr bei der Arbeit oder im Studium. Das hat eine europaweite Umfrage gezeigt. Die European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients‘ Associations (EFA) führte im Jahr 2018 unter 1189 erwachsenen Patienten mit schwerer Neurodermitis in neun europäischen Ländern eine Befragung durch. Entzündungen, ständiges Jucken, Kratzattacken und Schlafprobleme gehören für die Betroffenen zum Alltag. Das hat auch im Berufsleben erhebliche Auswirkungen: Phasenweise sind die Patienten nicht in der Lage zu arbeiten oder zu studieren. 13 Prozent der Befragten kommen aufgrund ihrer Hauterkrankung jedes Jahr auf mehr als elf Fehltage. Mitunter sind die Symptome so schwerwiegend, dass sie eine stationäre Behandlung erfordern. Im Jahr 2017 wurden je nach Land zwischen 20 und 60 Prozent der Umfrageteilnehmer für mehrere Tage im Krankenhaus behandelt; in Deutschland sind es 43 Prozent.
 
 

 

 

 

26.05.2019

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Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V. (GPA)

Strategien für Diagnose und Therapie praxisnah dargestellt:

  • Neurodermitis und Begleiterkrankungen.
  • Kutane Komplikationen: Infektionen mit Viren, Bakterien oder Pilzen.
  • Allergologische Diagnostik bei Atopischem Ekzem im Kindesalter.
  • Reinigung der Haut und die Behandlung mit hydratisierenden und rückfettenden, wirkstofffreien Externa.
  • Neue Wirkstoffe zur Behandlung des Atopischen Ekzems im Kindesalter

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Pädiatrische Allergologie in Klinik und Praxis, Sonderheft „Neurodermitis“
Herausgeber: Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V., Rathausstraße 10, 52072 Aachen,
Tel. 0241/9800-486, Fax 0241/9800-259, gpa.ev@t-online.de
ISSN:2364-3455
Stand: September 2017