Neurodermitis im Herbst und Winter

Mit den nassen und kalten Tagen beginnt für Neurodermitiker eine besondere Jahreszeit. Neigt die Haut durch eine chronische Unterfunktion der Talg- und Schweißdrüsen ohnehin schon zu folgenschwerer Trockenheit, verschlimmert sich der Zustand in den Herbst- und Wintermonaten bei vielen Betroffenen. Denn die empfindliche Hülle des Körpers reagiert negativ auf kühle Temperaturen draußen und trockene Heizungsluft drinnen.

Bei Neurodermitis im Herbst und Winter muss die Haut besonders gut mit Fett versorgt werden. Wirksam für die Hautpflege sind Cremes, die Zusätze von Harnstoffen (Urea) oder rückfettende Omega-6-Fettsäuren enthalten.

Tipps:

- Wohnräume auf maximal 20 Grad heizen und regelmäßig lüften.

- Den Körper morgens und abends gut eincremen.

- Kleidung aus Baumwolle oder Seide tragen. Wolle und andere raue Stoffe können die Haut zusätzlich reizen.

- Handschuhe beim Spaziergang tragen.

- Verstärkt auf den Vitaminhaushalt achten: Vitamin A, B-Vitamine und Biotin verhindern ein Austrocknen der Haut.

Tipps für die kalte Jahreszeit

Worauf  im Winter bei einer Neurodermitis-Erkrankung besonders achtgegeben werden sollte: