Neurodermitis ist weit verbreitet

Neurodermitis ist die häufigste chronische Hauterkrankung in Deutschland. Hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene leiden unter den charakteristischen Symptomen, die typischerweise an Arm- und Beinbeugen, Ellenbogen, Handgelenken sowie am Hals und Gesicht auftreten: trockene und raue Haut, Rötungen, Entzündungen und Juckreiz.

Experten schätzen, dass bis zu zehn  Prozent aller Deutschen, also mehr als acht  Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene   mehr oder weniger schlimm von Neurodermitis betroffen sein könnten. Insgesamt rund vier Millionen Bundesbürger zeigen deutlich Symptome wie trockene Gesichtshaut und Rötungen in den Armbeugen. Besonders die Zahl der erwachsenen Neurodermitiker ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. 


Erkrankungsrisiko

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Neurodermitis ist vererbbar und wird somit vielen Neugeborenen sozusagen mit in die Wiege gelegt. Die Wahrscheinlichkeit einer Vererbung ist abhängig von einer Erkrankung der Eltern:


Beide Elternteile haben Neurodermitis:
Risiko für den Nachwuchs: 60 - 80%

Vater und Mutter haben Asthma,
Heuschnupfen oder Neurodermitis:
Risiko: 40 - 60%

Nur ein Elternteil hat Neurodermitis:
Risiko: 20 - 40%