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Durch eine verminderte Schweißbildung, mit Ausnahme der großen Gelenksbeugen, sind Neurodermitiker nicht in der Lage, sich bei Überhitzung durch kräftiges Schwitzen abzukühlen. Der dadurch ausgelöste Wärmestau kann zu Juckreizkrisen führen.
Manche Patienten vertragen Schwitzen durch körperliche Anstrengung recht gut, Streßschwitzen hingegen führt sofort zu Juckreiz. Stress ist immer ein negativer Faktor für die Haut. Ein Spaziergang, spezielle Musik oder autogenes Training wirken entspannend und bauen den Stress ab.
Nach körperlicher Betätigung ist eine kühle bzw. lauwarme Dusche sowie eine Hautpflege, da Wasser die Haut austrocknet, ratsam. Die Sportkleidung sollte luftig, leicht und atmungsaktiv sein. Materialien aus reiner atmungsinaktiver Kunstfaser sollten gemieden werden, da diese schweißundurchlässig sind und Hautreizungen durch angestaute Feuchtigkeit begünstigen.