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zu alternativen Tipps: Erfahrungsberichte

Hier erfahren Sie, welche Erfahrungen andere Betroffene gemacht haben. Vielleicht ist ja ein Tipp dabei, der bei Ihnen oder Ihrem Kind hilft.

01.09.10 Max    

Finde 'raus was Dir hilft

Hallo, ich hab von klein auf neurodermitis. Als Kind hatte ich einen ziemlich starken Ausschlag. An Armen, Beinen und im Gesicht. Besonders anfällige Stellen sind bei mir Hals, Mundwinkel und die innenseite des ellenbogens sowie die innenseite des knies. Mittlerweile bin ich 21 Jahre. Mit ungefähr 16 jahren hat die neurodermitis stark nachgelassen. an den mundwinkeln habe ich zwar noch rückstände durch die inanspruchnahme in der Kindeszeit aber ansonsten habe ich nurnoch selten ausschlag und auch nur für kurze zeit. Ich habe wirklich alles ausprobiert und alle Tipps befolgt nur hat leider nichts wirklich geholfen. Also möchte ich allen die noch am suchen sind akupunktur nahelegen. bei mir wurde diese mithilfe von einem Laser (art laserpointer) durchgeführt. ich kann mir wirklich nicht vorstellen wie soetwas helfen kann aber seit dem tag habe ich keine allzu großen probleme mehr mit meiner neurodermitis und sehr froh darüber. Trotzdem möchte ich euch nahelegen das ich die erfahrung gemacht habe, dass mittel die dem einen helfen bei dem nächsten nicht unbedingt helfen. so hat die neue Salbe Regividerm B12 Creme die neurodermitis bei mir eher verschlimmert als verbessert. meiner meinung nach ist die devise ausprobieren und ausprobieren bis man was findet was hilft. Gruß max
24.08.10 Johanna E. aus Bad Dürrenberg    

Kur in einer Fachklinik

Vom 07.07.2010 bis 28.07.2010 war ich zur Kur in der Tomesa Fachklinik. An Therapien hatte ich Lichttherapie, Solebad mit integrierter UV-Bestrahlung, Gerätetraining, Ernährungsberatung und Autogenes Training. Mit den Therapien bin ich gut zurecht gekommen. Fande das Autogene Training richtig gut zur Entspannung.
03.07.10 Lila R. aus Augsburg    

Naturbelassene Wolle vertrage ich

Eigentlich soll ja keinerlei Tierwolle an meine Haut, und für den Großteil der im Handel erhältlichen Wollsachen stimmt das auch. Sachen aus naturbelassener Wolle, v.a. solche, die noch ihren eigenen Fettanteil hat (riecht ordentlich nach Schaf und fühlt sich weich und ein wenig fettig an) vertrage ich jedoch problemlos auch auf nackter Haut, vorausgesetzt, die Wolle wurde wirklich nicht behandelt! Leider ist das nur bei einigen Ökosachen der Fall, die auch ziemlich teuer sind, aber wenigstens habe ich jetzt einen warmen Pulli. Ich würde sagen, Wolle sollte man nicht unbedingt pauschal verdammen - 90% davon sind sicher absolut unverträglich, aber die Suche lohnt sich.
18.01.10 Janet P. aus Bremen    

Kühlalternativen und schwarzer Tee

Hallo, ich habe bereits seit 16 Jahren Neurodermitis und ich kann folgende Tipps weitergeben. Wenn ein akuter Schub auftritt, habe ich verschiedene Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert: 1. Frische, kalte Luft: Draußen, an der kalten Luft, verringert sich die Überhitzung des Körpers, die oft eine Ursache für den Juckreiz ist. 2. Kühle Eispäckchen helfen insbesondere der oberen Hautschicht und betäuben den Juckreiz. 3. Kalte Steine können ebenfalls sehr wohltuend wirken und helfen länger als Eispacks. 4. Das Trinken von schwarzem Tee, der nicht zu lange gezogen hat, kann insgesamt beruhigend wirken und damit auch der Haut helfen. 5. Ein kaltes oder lauwarmes Bad kann zudem die Rötungen mindern. Ich hoffe, es ist für jeden eine Methode dabei. Eure Janet
07.12.09 Sebastian P. aus Mannheim    

Hautpflegende Bettwäsche

Guten Tag, meine Tochter (6 Jahre) leidet von Geburt an Neurodermitis. Zur Behandlung verwenden wir die bekannten Cremes etc. Was ich hier empfehlen möchte, ist eine Bettwäsche aus einem Gewebe namens DermaTherapy. Meine Tochter schläft seit über einem Jahr in dieser Bettwäsche. Das Gewebe ist ein sog. hautpflegendes Produkt. Es ist so angenehm, weil es aufgrund seiner Struktur sehr weich zur Haut ist (nicht reibt wie z.B. Baumwolle) und zudem hat es ein sog. antimikrobielles Finish, welches Bakterienwachstum verhindert. Ich denke, dass durch das gehemmte Bakterienwachstum wesentlich weniger Hautirritation auftreten, da die Neurodermitis-Wunden weicher und sauberer aufliegen. Wir haben die Bettwäsche damals aus USA bekommen - habe gesehen, dass es diese jetzt auch in Deutschland gibt bei med-textil. Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
12.11.09 Lara R. aus Ramsen    

Homöopathie hilft

Meine Freundin hatte seit ihrer Geburt Neurodermitis aber ihre Eltern hat das eigentlich nicht interessiert! Doch meine Mutter hat seit einer Gesichtslähmung meines Bruders viel über Homöopathie herausgefunden und sie hat von Anfang an versucht meiner Freundin zu helfen. Zuerst war der Ausschlag nur in Arm- und Kniebeugen, doch als sie 13 war kam es auch ins Gesicht und den restlichen Körper. Es wurde so schlimm,dass sie Nachts Handschuhe angezogen hat damit sie nicht so gut kratzen kann. Deshalb hat meine Mutter immer mehr versucht ihr zu helfen und hat meiner Freundin (gegen den Willen ihrer Mutter) höhere Potenzen gegeben. Seitdem ist von Neurodermitis keine Spur mehr und auch andere Hautprobleme sind verschwunden. Das "Wundermittel" heißt "Sulfur". Der letzte Schub meiner Freundin liegt nun schon über zwei Jahre zurück!!! Mann muss bei Neurodermitis aber auch auf sein Herz hören, weil sich die meisten falsch behandelt fühlen (unterdrückt, ohne Liebe, ... von Vater, Mutter, beste Freund/in, ...
30.10.09 Katrin P. aus Kronach    

Besserung durch Ernährungsumstellung

Mein ältester Sohn (jetzt 4,5 Jahre) hat Neurodermitis seit er ein viertel Jahr alt ist. Am Anfang halfen die selbst zusammengemischten Salben vom Kinderarzt. Doch seit mein Sohn 3 Jahre alt ist halfen auch diese nicht mehr. Seitdem haben wir die Ernährung unseres Sohnes komplett umgestellt, d.h. kein bzw. wenig Zucker, keine Zitrusfrüchte, keine Nüsse und vor allem keine Milchprodukte. Wir kaufen alles mittlerweile lactosefrei und kommen damit super klar. Seit der Ernährungsumstellung hat er nur noch leicht rauhe, juckende Stellen an den Händen die wir nebenbei mit Ureacreme behandeln. Wir haben die Erfahrung gemacht das die ganzen speziellen Cremes ohne eine Ernährungsumstellung rausgeschmissenes Geld ist. Versuchts einfach mal!
17.10.09 Camillo K. aus Bremerhaven    

Was tun bei Ekzemen?

Meine Nichte, 19 Jahre leidet in letzter Zeit unter verstärktem Auftreten von großen Ekzemen (5 Mark Größe) am ganzen Körper. Jetzt war Sie gerade im Krankenhaus, wo ihr ein großes Ekzem am Auge wegoperiert werden musste. Besonderheit der Ekzeme, sehr schnelles Wachstum. Blutuntersuchungen ergaben bisher keine Auffälligkeiten. Was kann sie tun? Verzweiflung ist natürlich sehr groß. Wer kann helfen? Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Neurodermitis-Hautwissen.de-Team: Es könnte Sinn machen, Ihr Kind an einer spezialisierten Ambulanz einer Hautklinik untersuchen zu lassen. Bitte sprechen Sie mit dem behandelnden Hautarzt, ob er eine Überweisung für sinnvoll halten würde.
10.10.09 Johanna E. aus Bad D¸rrenberg    

Ostsee-Urlaub zur Therapie

Die beste Therapie ist es, im Urlaub an die Ostsee fahren! Als ich die 8. Klasse besuchte, wurde bei mir Neurodermitis festgestellt. Es fing im Gesicht mit Juckreiz und Spannung der Haut an. Ich wurde ins Krankenhaus nach Halle eingewiesen, weil ich nichts mehr essen konnte durch die Spannung. Am nächsten Tag wurde ich wieder nach Hause geschickt, obwohl es mir gar nicht gut ging. Eine Woche später kam ich nach Weißenfels auf die Hautstation, wo mir endlich geholfen wurde. Im Jahr 2006 als ich das BGJ besuchte kam ein neuer Schub. Es fing wieder im Gesicht an. Ich war drei Wochen krank geschrieben bis ich wieder auf die Hautstation kam. Im April wurde ein Kurantrag gestellt. Meine Kur verbrachte ich an der Ostsee. Die Luft und das Wasser taten mir sehr gut. Seit dem verbringe ich jedes Jahr meinen Urlaub an der Ostsee.
10.10.09 Claudia K. aus Bad Kreuznach    

Ursache: Darmkrankheiten

Hallo liebe Mitbetroffene, meine 1 1/2-jährige Tochter hat seit Ihrem 2. Lebensmonat Neurodermitis. Kurz nach Ihrer Geburt ist sie aus gesundheitlichen Aspekten zweimal mit Antibiotika "vollgepumpt" worden. Danach ist die Neurodermitis so richtig ausgebrochen. Nach mehreren Creme´s, Lotion´s und anderen Badezusätzen etc. sowie Allergietests wurde es immer noch nicht besser, und wir haben eine Heilpraktikerin aufgesucht. Diese hat festgestellt, daß meine Tochter Neurodermitis einer der schwersten Grade hat. Dies war bei ihr evtl. durch die Antibiotika gekommen (Vermutung!) und es hätten sich Hefepilze im Darm gebildet. Durch ein homöopathisches Mittel wurde der Pilz im Darm abgetötet, beim zweiten Besuch die Darmflora neu aufgebaut und durch eine Bioresonanztherapie (Feststellung und "Löschung" von Allergenen und Unverträglichkeiten) die Neurodermitis gelindert. Allein schon, dass die Darmflora neu aufgebaut wurde, war ein großer Erfolg! Denn es werden lt. Experten sehr viele Krankheiten durch den Darm verursacht. Meiner Tochter jedenfalls hat das unheimlich viel geholfen, auch wenn es einige Euro´s gekostet hat (Die Krankenkasse übernimmt nicht immer diese Kosten).
07.10.09 Jessica B. aus Sinsheim    

Wie helfe ich meiner Tochter?

Hallo ich habe eine Tochter 2 Jahre alt und habe immer wieder gerötete trockene Stellen an ihrem Körper festgestellt Diagnose lautete Neurodermitis das war ein Schock! Es wäre schön wenn mir jemand helfen könnte und Tipps für Ernährung und vor allem beim Trinken geben könnte da sie alle Säfte nicht mehr verträgt! Danke

Antwort vom Neurodermitis-Hautwissen.de-Team:
Es wird vermutet, dass bis zu einem Drittel aller Neurodermitiker eine Nahrungsmittelallergie aufweisen. Hilfreich ist hier die Erstellung eines Eß- und Trinkprotokolls über einige Tage, um so mögliche Auslöser eingrenzen zu können. Dazu sollte aufgeschrieben werden was, wann und wieviel gegessen bzw. getrunken wurde und gleichzeitig notiert werden, zu welchen Zeiten die Haut besonders gereizt und empfindlich ist. Eine mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeit lässt sich dann einfacher mit Hilfe einer allergologischen Diagnostik beim Hautarzt ermitteln.
Generell gibt es für Menschen mit atopischem Ekzem keine allgemeingültige spezielle Diät, es empfiehlt sich aber eine ausgewogene, vitamin- und eiweißreiche Ernährung zu sich zu nehmen. Möglichst einzuschränken sind stark kohlensäurehaltige Getränke sowie scharfe Gewürze, Senf und Zitrusfrüchte bzw. Säfte aus Zitrusfrüchten.
Daneben kann Ihnen evtl. eine lokale Selbsthilfegruppe helfen. Diese stehen mit vielen hilfreichen Tipps und Empfehlungen zur Seite. Eine Übersichtsliste finden Sie z.B. unter http://www.neurodermitis-bund.de/selbsthilfegruppen.php.
04.10.09 Maggie K. aus Kochel    

Mein Tipp: Borretschöl

Mehr oder minder durch einen "Zufall" (Zufall ist etwas, was mir zu - fällt) bekam ich heraus, was meiner neurodermitischen Tochter half, als sie 13 war. Das Gleiche hilft (lt Jean Pütz) in vielen Fällen auch bei Psoriasis. Die Ursachen werden nicht behandelt, lediglich die Symptome bekämpft. Das ist ein Teufelskreis, denn ein Neurodermitiker kann die in großer Menge benötigte Gamma-Linolensäure aus der Nahrung nicht synthetisieren. Ich habe sie bei meiner Tochter von außen zugeführt, in dem ich ihr Borretschöl (kein Medikament, sondern Extrakt aus der Borretsch-Pflanze)gab. Der Erfolg setzte nach kurzer Zeit ein, aber ich gab ihr das Öl bei der Erstbehandlung über 6 Monate. Bei jedem ersten Anzeichen von Wieder-Auftritt (denn heilbar ist das nicht) begannen wir wieder mit Borretschöl über 3 - 4 Monate. Schmeckt ok und man träufelt es auf ein Stück Brot oder kauft sich die Kapseln. Meine Tochter ist heute 30 Jahre alt und wenn sie Stress hat und sich die ersten Anzeichen wie trockene Haut an mehreren Stellen zeigen, beginnt sie wieder mit dem Öl. Nebenwirkungen haben wir nicht bemerkt. Das allein ist schon ein Riesenschritt in eine bessere Lebensqualtiät!
05.06.09 Kathrin W. aus Bonn    

Bei mir hilft heißes Wasser

Sehr geehrtes Team von Neurodermitis-Hautwissen.de, ich habe mir die Seite ausführlich durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass in dem Text vermittelt wird, dass die Neurodermitis bei jedem gleich ist. Ich habe selbst Neurodermitis und das seit ich auf der Welt bin, derzeit bin ich 22 Jahre, habe schon viele Ihrer Tipps gehört und getestet. Bei mir hilft nur heißes Wasser. Wenn ich die juckenden Areale mit kaltem Wasser oder Eiswürfel behandele, hört der Juckreiz nur kurzfristig auf und wird danach noch schlimmer. Die Empfehlung, gar nicht zu kratzen, finde ich schrecklich. Als Kind musste ich die Erfahrung machen, dass mir die betroffenen Areale mit Mulbinden verbunden wurden, damit ich nicht kratze. Oder ich sollte so versuchen nicht zu kratzen. Dann werde ich innerlich ganz unruhig und wenn ich kratzen kann, lässt der Juckreiz nach und es entspannt mich. Daher kann ich vom "nicht kratzen" nur abraten. Das mit dem neben der betroffenen Stelle oder auf was anderem kratzen, ablenken etc. halte ich nicht für sinnvoll. Vielleicht bringt es was bei leichtem Juckreiz, bei starkem Juckreiz ist das jedoch unsinnig. Das kostet nur Nerven. Mit freundlichen Grüßen Kathrin W.
24.01.2008 Heike F. aus Berlin:    

Coldpads aus dem Kühlfach gegen den Juckreiz

Meine Tochter ist mittlerweile 7 Jahre alt und hat seit 3 Jahren mit der Neurodermitis zu kämpfen. Zum Glück haben wir die Symptome ganz gut in den Griff bekommen, aber es gibt immer noch Phasen, in denen meine Tochter sehr leidet. Besonders das starke Jucken belastet sie stark. Wir haben schon viel ausprobiert - und Kühlung hat sich dabei als sehr effektiv erwiesen. Deshalb haben wir immer ein paar Coldpacks bzw. diese blauen Kühlaggregate im Kühlschrank. Wenn der Reiz also mal wieder sehr stark ist, legen wir ein Coldpack oder Kühlaggregat auf die Haut. Man kann diese auch einfach mit einem Handtuch umwickeln, falls die Temperatur zu kalt und unangenehm ist.

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